Glaciers baute Stonehenge nicht – die Menschen taten es.
Glaciers baute Stonehenge nicht – die Menschen taten es. Seit Jahren haben Archäologen argumentiert, wie Stonehenges riesige Steine, vor allem die inneren Blausteine, auf Salisbury Plain endete. Eine langjährige Theorie schlug vor, dass Gletscher sie während der letzten Eiszeit aus Wales transportierten. Eine jüngste Studie hat das jetzt endgültig ausgeschlossen. Durch die Anwendung von mineralischen Fingerabdrücken untersuchten die Forscher mehr als 700 Körner von Zirkon und Apatit aus Flusssedimenten in der Nähe von Stonehenge. Diese winzigen Mineralien tragen Unterschriften ihrer Gesteinsursprünge und ihres Alters. Hätten Gletscher Steine aus West-Wales oder Nord-England verschüttet, so hätten sie die passenden mikroskopischen Spuren in der lokalen Umgebung hinterlassen. Die Ergebnisse erzählten eine klare Geschichte: fast alle Körner, die mit der lokalen Geologie fluchten, ohne Beweise für Material aus entfernten Regionen. Glaciers hat diesen weiten Süden nie erweitert, und sie ließen keine schweren Steine oder Mineralreste. Dies bestätigt, dass Neolithen bewusst die 6-Ton (5.4 Tonnen) Bluestones um 140 Meilen (225 Kilometer) von den Preseli Hills in Wales bewegt. Noch bemerkenswerter, der innere Altarstein stammt wahrscheinlich aus dem Norden Englands oder Schottlands – eine Reise von über 300–450 Meilen (480–700 km), möglicherweise mit Booten. Diese außergewöhnliche Anstrengung spiegelt unser Verständnis von Stonehenge wieder: Die Steine waren nicht zufällig oder bequem verfügbar. Sie wurden sorgfältig ausgewählt und transportiert, Stein nach Stein, über weite Entfernungen. [Bevins, R.E., Ixer, R.A., Pearce, N.J.G. et al. (2026). Detritaler Zirkon-Apatit Fingerabdruck Herausforderungen Gletschertransport von Stonehenges Megalithen. Kommunikation Erde & Umwelt, 7, 105. DOI: 10.1038/s43247-025-03105-3] Wissenschaft und Fakten
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