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Nahezu eine Meile Eis der Antarktis liegt eine Landschaft, die 34 Millionen Jahre lang eingefroren ist.

Nahezu eine Meile Eis der Antarktis liegt eine Landschaft, die 34 Millionen Jahre lang eingefroren ist.
Nahezu eine Meile Eis der Antarktis liegt eine Landschaft, die 34 Millionen Jahre lang eingefroren ist. In der abgelegenen Region Wilkes Land von East Antarctica haben Wissenschaftler eine immense, unberührte prähistorische Welt unter mehr als 5.500 Fuß (1.7 km) Eis vollständig erhalten. Das begrabene Gelände umfasst rund 12.000 Quadratmeilen – eine Fläche, die mit dem Zustand Maryland vergleichbar ist – hochstehende Hochlandplateaus und dramatische Flusstale, die bis zu 4.000 Fuß tief eintauchen. Mit fortschrittlichen Satellitendaten kombiniert mit luftgetragenen Eis eindringenden Radar, zeigten Forscher ein Netzwerk von alten Flusskanälen und robuste Topographie, die zurück zu einer Zeit, in der Antarktis war viel wärmer und grüner - wahrscheinlich in üppigen Wäldern und mit Leben bedeckt - bevor der Kontinent wurde in dauerhaftem Eis vor rund 34 Millionen Jahren während des Eocene-Oligocene Übergangs gesperrt. Was diese Entdeckung auseinandersetzt, ist die außerordentliche Erhaltung: Im Gegensatz zu den meisten Gletscherregionen, in denen sich Eis schleift und das Gestein umgestaltet, blieb das Eisblatt hier bemerkenswert kalt, dick und fast stationär für zehn Millionen von Jahren. Dies hat die Landschaft in eine nahezu perfekte geologische Zeitkapsel verwandelt, die sie vor Erosion und Umweltveränderung schützt. Der Fund eröffnet spannende Möglichkeiten für zukünftige Forschung. Wissenschaftler entwickeln jetzt Pläne, um durch das überliegende Eis zu bohren, um Proben des alten Bodens, Sedimente und potenzielle organische Reste unten gefangen zu extrahieren. Diese Materialien könnten beispiellose Einblicke in das antike Klima der Erde liefern, die Prozesse, die die Bildung des antarktischen Eisblatts ausgelöst haben, und wie der Planet in seinen aktuellen eisigen Zustand übergegangen ist – indem er wichtige Hinweise auf Vergangenheit – und potenziell zukünftige – auf die Dynamik legt. [Jamieson, S. S. R., Ross, N., Paxman, G. J. G., et al. (2023). Eine konservierte Flauviallandschaft unter dem Ostantarktischen Eisblatt. Naturkommunikation] Wissenschaft und Fakten

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