Wissenschaftler haben einen massiven Schlagkrater entdeckt, der tief unter dem atlantischen Meeresboden begraben ist – eine 5.6-Meilenweite (9 km) Narbe, die als Nadir Crater bekannt ist. Der Krater befindet sich ungefähr 1.000 Fuß (300 Meter) unterhalb des Meeresbodens, wurde vor rund 66 Millionen Jahren gebildet, als ein Asteroiden etwa 1.500 Fuß (450–500 Meter) breit in die Erde geschlagen mit etwa 45.000 mph (72.000 km/h). Das Timing fällt eng mit der Massenauslöschung zusammen, die die Dinosaurier auslöschte. Neue hochauflösende 3D-Seismikbildgebung hat die dramatischen Momente nach dem Aufprall aufgedeckt: geschmolzener Felsen stieg von der Kruste nach oben, der Meeresboden brach über tausende Quadratmeilen, und ein kolossaler Tsunami über 2.600 Fuß (800 Meter) hoch über dem Ozean geritten. Im Gegensatz zu den meisten Schlagkratern auf Land, die über Millionen von Jahren stark erodiert wurden, blieb der Nadir Crater bemerkenswert gut erhalten unter dicken Schichten des Meeresbodens. Diese seltene Konservierung bietet Wissenschaftlern eine beispiellose, detaillierte Ansicht, was während eines großen Asteroidenschlags im Ozean geschieht. Die Entdeckung dient als kraftvolle Erinnerung, dass die Erde noch versteckte Narben vor antiken kosmischen Ereignissen trägt – viele von denen wir erst jetzt beginnen zu entdecken. [Nicholson, U., Powell, W., Gulick, S. et al. (2024). 3D-Anatomie der Cretaceous-Paleogene Alter Nadir Crater. Kommunikation Erde & Umwelt, 5, 547.DOI: 10.1038/s43247-024-01700-4]Wissenschaft und Fakten
Wissenschaftler haben einen massiven Schlagkrater entdeckt, der tief unter dem atlantischen Meeresboden begraben ist – eine 5.6-Meilenweite (9 km) Narbe, die als Nadir Crater bekannt ist. Der Krater befindet sich ungefähr 1.000 Fuß (300 Meter) unterhalb des Meeresbodens, wurde vor rund 66 Millionen Jahren gebildet, als ein Asteroiden etwa 1.500 Fuß (450–500 Meter) breit in die Erde geschlagen mit etwa 45.000 mph (72.000 km/h). Das Timing fällt eng mit der Massenauslöschung zusammen, die die Dinosaurier auslöschte. Neue hochauflösende 3D-Seismikbildgebung hat die dramatischen Momente nach dem Aufprall aufgedeckt: geschmolzener Felsen stieg von der Kruste nach oben, der Meeresboden brach über tausende Quadratmeilen, und ein kolossaler Tsunami über 2.600 Fuß (800 Meter) hoch über dem Ozean geritten. Im Gegensatz zu den meisten Schlagkratern auf Land, die über Millionen von Jahren stark erodiert wurden, blieb der Nadir Crater bemerkenswert gut erhalten unter dicken Schichten des Meeresbodens. Diese seltene Konservierung bietet Wissenschaftlern eine beispiellose, detaillierte Ansicht, was während eines großen Asteroidenschlags im Ozean geschieht. Die Entdeckung dient als kraftvolle Erinnerung, dass die Erde noch versteckte Narben vor antiken kosmischen Ereignissen trägt – viele von denen wir erst jetzt beginnen zu entdecken. [Nicholson, U., Powell, W., Gulick, S. et al. (2024). 3D-Anatomie der Cretaceous-Paleogene Alter Nadir Crater. Kommunikation Erde & Umwelt, 5, 547.DOI: 10.1038/s43247-024-01700-4]Wissenschaft und Fakten
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