Neue Studie verbindet Tattoos mit einem 29% höheren Risiko von Melanom.
Neue Studie verbindet Tattoos mit einem 29% höheren Risiko von Melanom. Menschen mit Tattoos können nach einer neuen bevölkerungsbasierten Studie der Lund University in Schweden ein deutlich erhöhtes Risiko von cutaneous melanoma darstellen. Nach der Anpassung an potenzielle Einfallsfaktoren wie Sonnenexposition und Hauttyp, fanden Forscher heraus, dass Personen mit Tattoos ein 29% höheres relatives Risiko der Entwicklung von Melanom im Vergleich zu denen ohne Tattoos (bereinigtes Inzidenzverhältnis: 1.29) hatten. Das erhöhte Risiko wurde sowohl für invasive als auch in situ-Melanome beobachtet. Interessanterweise schien die Größe des Tattoos nicht das Risikoniveau zu beeinflussen. Das Timing mag jedoch wichtig sein: Der Verein schien in den Jahren nach der Tattoo-Platzierung am stärksten zu sein, mit einigen Beweisen, die ein erhöhtes Risiko vor allem innerhalb der ersten 10–15 Jahre nach dem Einfärben vermuten. Die Studie stellte auch höhere Risiken bei Individuen mit schwarzen und farbigen Tattoo-Pigmenten fest. Die Forscher betonen, dass die Ergebnisse eine statistische Vereinigung auf der Gruppenebene zeigen, nicht Beweis für direkte Betrügerei. Sie vermuten, dass Tattoo-Tintenpigmente - vom Körper als Fremdstoffe behandelt - chronische Entzündungen auslösen können oder zur Migration von potenziell schädlichen Partikeln auf die Lymphknoten führen können. Azopigmente, die üblicherweise in Tattoo-Farben verwendet werden, sind von besonderem Interesse, weil sie in Verbindungen mit bekannten krebserregenden Potentialen zerfallen können. Da Tätowierungen weiterhin in Popularität wachsen, zeigen diese Ergebnisse die Notwendigkeit einer weiteren Erforschung der langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen von Tattoo Tinte und seine Interaktion mit der menschlichen Biologie. [Rietz Liljedahl, E., Nielsen, K., Engfeldt, M., & Nielsen, C. (2025). Erhöht die Tattoo-Exposition das Risiko von cutaneous melanoma? Eine bevölkerungsbasierte Fallkontrollstudie. Europäische Zeitschrift für Epidemiologie. DOI: 10.1007/s10654-025-01234-5] Wissenschaft und Fakten
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